Katoit / Catoite

Ce sont des grenat contenant de l'eau. Adolf Pabst en 1937 analysa ce minéral et put le classifier dans le groupe des grenats et Beliankin & Petrov démontrèrent en 1941 que hibschite et plazolithe dans leur composition sont identiques. Ils décrivirent hibschite/plazolithe comme grossulaire et l'ajoutèrent à la famille des minéraux. On la trouve en Allemagne, Hongrie, Israel et Norvège.

Wasserhaltige Granate mit weniger als 6 H2O oder mehr als 1,5 SiO2 pro Formeleinheit sind seit Beginn des 20. Jahrhunderts bekannt. F. Cornu beschrieb 1906 den Hibschit, leider mit falscher Zusammensetzung CaO • Al2O3 • 2SiO2 • 2H2O. 1920 beschrieb William F. Foshag das Mineral Plazolith mit der Zusammensetzung 3CaO • Al2O3 • 2(SiO2, CO2) • 2H2O, dass er damals der Sodalithgruppe zuschrieb. Adolf Pabst konnte 1937 mit seiner Strukturuntersuchung von Plazolith diesen der Granatgruppe zuordnen und Beliankin & Petrov zeigten 1941, dass Hibschit und Plazolith in Zusammensetzung und Eigenschaften weitgehend identisch sind. Sie beschrieben Hibschit/Plazolith als Grossular, bei dem ein SiO2 durch 2H2O ersetzt wurde und führten die Bezeichnung Grossularoid für diese Minerale ein. 1943 prägten C. O. Hutton et al. den Namen Hydrogrossular für Granate mit Zusammensetzungen zwischen Grossular und Hibschit. Aktuell werden alle Grossular-Katoit-Mischkristalle mit unbekannten OH-Gehalt als Hydrogrossular bezeichnet. Seit der Neuordnung der Granatgruppe durch die IMA 2013 gilt Hibschit nicht mehr als Mineral und alle Hydrogrossulare mit mehr als 1,5 Si pro Formeleinheit werden als Grossular bezeichnet. Lange bevor Katoit, ein Hydrogrossular mit weniger als 1,5 SiO2 pro Formeleinheit, 1984 in der Natur nachgewiesen wurde, wurden synthetische Phasen mit solchen Zusammensetzungen charakterisiert. Bereits 1941 publizierten Flint und Mitarbeiter ihre Untersuchungen zu synthetischen Phasen mit Zusammensetzungen zwischen Grossular und dem SiO2-freien Endglied 3CaO • Al2O3 • 6H2O. Sie belegten die Existenz einer kompletten isomorphen Mischungsreihe zwischen diesen Endgliedern, bestimmten Gitterkonstanten und Brechungsindizes und prägten den Begriff Hydrogranate für diese Mischungsreihe, zu der sie auch Plazolith zählten.23 Jahre später bestimmten Claudine Choen-Addad und ihre Mitarbeiter die Position der Protonen in der Granatstruktur vom synthetischen Hydrogranat-Endglied und belegten damit die zuvor publizierte Hypothese des isomorphen Austausches von SiO2 gegen 4(OH)-Gruppen. Das Mineral Katoit wurde erst 20 Jahre später, also 1984, von Elio Passaglia und Romano Rinaldi beschrieben und nach Akira Kato vom Nationalmuseum der Naturwissenschaften in Tokio benannt. Kato war Vorsitzender der IMA Kommission für neue Minerale, Mineralnamen und Klassifikation (CNMNC) und Katoit war das letzte Mineral, dass unter seinem Vorsitz von der CNMNC anerkannt wurde. Fundgebiete: Deutschland, Ungarn, Israel, Norwegen.

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