Uraninit / Uraninite

La citation la plus ancienne de ce minéral date de 1565 par Johannes Kentmann, qui la nomma "Plumbago sterilis pici similis". Il avait repris ce nom des mineurs de Sachse qui ont extrait ce minerai des mines d'argent et cobalt. Ils n'avaient aucune utilisation de cette pierre noire. Lorsque plus tard on trouva ces pierre oxydées on commença à l'extraire pour sa jolie couleur. C'est pour cela que certaines oeuvres faites avec cette pierre sont radioactives. Depuis qu'on reconnut que cette pierre est composée de différents oxyde d'uranium .

Eine der ältesten Erwähnungen des Minerals erfolgte 1565 durch Johannes Kentmann, der es als Plumbago sterilis pici similis Bechblende (pechartige sterile Blende) bezeichnete. Diese hatte er von den sächsischen Bergleuten übernommen, die das Mineral aus den Silber-Kobaltgängen des Erzgebirges förderten. Diese hatten keine Verwendung für die pechschwarzen Steine und verwarfen die vermeintlich metallfreie Blende. Als später auf den alten Halden verschiedenfarbige Oxidationsprodukte auf der weggeworfenen Pechblende zu finden waren, wurden sie zur Gewinnung dieser neuen schönen Farben abgebaut. Als die bereits oxidierten Materialien verbraucht waren, wurden die Farben auch in einem gewissen Maßstab aus Pechblende hergestellt. Daher sind heute einige alte Kunstwerke radioaktiv belastet. Seit man erkannte, dass die Pechblende aus einer Verbindung verschiedener Uranoxide besteht, die als kollomorphes Aggregat abgeschieden werden, wird die Bezeichnung nur noch für dieses Gemenge verwendet. Martin Heinrich Klaproth konnte 1789 aus der Pechblende das Element Uran isolieren, das er zunächst als Uranit bezeichnete, 1790 allerdings den Regeln der Analogie gemäß in Uranium umbenannte. Die Bezeichnung Uranit wurde nachfolgend als Synonym für verschiedene Uranminerale verwendet. Von Klaproth stammt auch die irrtümliche Bezeichnung geschwefelter Uranit. Später übernahm er die von Karsten 1792 geprägte Bezeichnung Uranerz. Weitere Synonyme sind Pecherz (von Werner), Uranpecherz (von Leonhard), Pechuran (von Hausmann) und Nasturan (von Kobell 1853 aus griechisch nastós für dicht bzw. derb). Haidinger führte schließlich 1845 den Begriff Uranin als Benennung für das Mineral ein, die 1868 von James Dwight Dana in die bis heute gültige Benennung Uraninit(e) überführt wurde. Obwohl das Mineral wie beschrieben schon früher bekannt war, gilt als Typlokalität für Uraninit die Ganglagerstätte St. Joachimsthal (heute Jáchymov), von wo es Franz Ernst Brückmann 1727 beschrieben hat. Die Pechblende, die Klaproth zur Entdeckung des Urans nutzte, stammt aus der Grube Georg Wagsfort in Johanngeorgenstadt im sächsischen Erzgebirge. Hingegen nutzte der französische Physiker Henri Becquerel nicht, wie oftmals behauptet, Pechblende zur Entdeckung der Radioaktivität im Jahr 1896, sondern künstlich hergestellte Uranverbindungen. Die polnisch-französische Chemikerin und Nobelpreisträgerin Marie Curie nutzte für ihre Forschungen, die zur Entdeckung der Uran-Zerfallsprodukte Polonium und Radium führten, anfangs Pechblende. Aus Kostengründen nutzte sie aber hauptsächlich den Aufbereitungsabfall (Tailings) der Uranfarbenproduktion aus Jáchymov, in denen diese seltenen Elemente im Vergleich zum Ursprungserz schon angereichert waren. Eine Tonne enthält etwa 0,1 g Radium. Fundgebiete: In folgenden Lagerstätten tritt Uraninit/Pechblende auf: hydrothermale Gänge (sächsisch-böhmisches Erzgebirge; Příbram, Tschechische Republik; Krunkelbachtal bei Menzenschwand, Schwarzwald; Zentralmassiv, Frankreich) diskordanzgebundene Lagerstätten (Athabasca-Becken, Kanada; Northern Territory, Australien) sedimentgebundene Lagerstätten in Sandsteinen, Karbonaten, Kohle (Königstein, Sachsen; Culmitzsch, Thüringen; Freital, Sachsen; Curnamona-Provinz, Süd-Australien; Colorado-Plateau, USA; Niger) schwarzschiefergebundene Lagerstätten (Ronneburg, Thüringen) Iron-Oxide-Copper-Gold Lagerstätten (Olympic Dam, Süd-Australien) an Vulkanite gebunden (Streltsovka Caldera bei Krasnokamensk, Russland; Delitzsch, Sachsen) Pegmatite (Norwegen).

Spezifikationen / Spécifications

Mohshärte : 5 - 6
Farbe : grau, schwarz, bräunlich
Strichfarbe : braunschwarz bis grünlich
Dichte : 10.63 - 10.95

Dureté moh : 5 - 6
Couleur : gris, noir, brunâtre
Couleur de la ligne : brun-noir jusque verdâtre
Densité : 10.63 - 10.95

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