Jamesit

Als Entdecker des Jamesits gilt der deutsche Mineralsammler Wolfgang Bartelke, dem das Mineral in den 1979 unter anderen Stufen aus Tsumeb aufgefallen war. Entsprechende Untersuchungen führten zur Feststellung des Vorliegens eines neuen Minerals, welches 1978 von der International Mineralogical Association (IMA) anerkannt und 1981 von einem deutsch-US-amerikanischen Forscherteam mit Paul Keller, Heinz Hess und Pete J. Dunn im Wissenschaftsmagazin „Chemie der Erde“ als Jamesit beschrieben wurde. Benannt wurde das Mineral nach dem englischen Bergbauingenieur Christopher James, der im Jahre 1900 von der Otavi Minen- und Eisenbahn-Gesellschaft (OMEG) mit der Weiterführung der von Mathew Rogers begonnenen Erkundungsarbeiten in Tsumeb beauftragt wurde. James, Leiter einer 33-köpfigen Gruppe, erreichte Tsumeb am 13. August 1900. Bis zum 14. März 1901 hatten seine Leute einen 38 m tiefen Schacht abgeteuft und begannen mit dem Vortrieb von Erkundungsstrecken. Mit diesen Strecken von 18 m bzw. 48 m Länge konnte die horizontale Ausdehnung des Erzschlauchs von Tsumeb konturiert werden. Am 13. August 1901 war James schließlich in der Lage, einen ersten, vorläufigen Bericht zu geben – der schließlich dazu führte, dass das untersuchte Vorkommen von Kupfer- und Bleierzen als „Tsumeb Mine“ neun Jahrzehnte in Förderung stand.

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